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Abschied und Begrüßung in St. Lioba

Am 7. Juni war es so weit: Christine Flammersberger wurde im Gottesdienst in St. Lioba offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Mit dabei waren neben der Gemeinde, Pfarrer Harald Fritsch und Diakon Gregor Groß auch die Pfarrsekretärinnen-Kolleginnen aus Lengfeld, Versbach und der Lindleinsmühle sowie Gemeindereferent Hubert Hemmerich und Sr. Maria Schmitt (Pastoraler Raum Würzburg Nord-Ost).

„Wer glaubt, ist nie allein“ war das Danklied nach der Kommunion, ein Versprechen, das an diesem Tag besonders daran erinnerte, dass Jesus mit uns allen und in jedem Lebensabschnitt mitgeht.

Pfarrer Harald Fritsch dankte Christine Flammersberger für 26 Jahre aktiven Einsatz. Als er 2006 in die Gemeinde kam, konnte er davon profitieren, dass im Pfarrbüro in St. Lioba jemand arbeitete, der die dortigen Verwaltungsaufgaben umsichtig im Blick und organisiert hatte. In den folgenden Jahren habe es reichlich strukturelle und bürotechnische Veränderungen gegeben und da sei es besonders zu würdigen, dass Christine Flammersberger dennoch immer der Kontakt mit den Menschen wichtig blieb, ein offenes Ohr, Zeit für diejenigen zu haben, die sich im Pfarrbüro meldeten.

Und er könne dem nur zustimmen, was sie im Interview (Neues im Blick 4/5 2026) dem Hauptamtlichen-Team mit auf den Weg gegeben hat: „Ich glaube, dass ein lebendig gelebter Glaube das Wichtigste ist. Trotz vieler Veränderungen ist es nicht das Wesentliche, das alles mitzumachen oder zu erfüllen, sondern die Freude am Glauben zu leben, sich vom Heiligen Geist erfüllen und befähigen lassen und ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Menschen zu haben.“
Im Namen der Gemeinde dankte Agnes May „mit fragender und froher Miene“: Fragend, wie es wohl werden wird ohne das vertraute Gesicht und die umfassende Übersicht von Christine im Pfarrbüro. Froh, weil mit Dankbarkeit für das in den 26 Jahren Geleistete und mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt. Und froh auch, dass sie ja weiter in der Gemeinde bleibt.

Froh sind alle außerdem, dass das Pfarrbüro auch in Zukunft nicht leer steht, sondern dass dort seit 1. Juni Hannelore Köth eingezogen ist, eine bereits mit Pfarrbüroaufgaben vertraute Person! Mit Blumen und einem herzlichen „Willkommen!“ wurde sie im Gottesdienst begrüßt und der Gemeinde vorgestellt.

Beim anschließenden Weißwurstfrühstück, vom Förderverein für das Liobahöfle vorbereitet, hatten alle Zeit für persönliche Abschieds- und Willkommensworte und ein entspanntes Miteinander. Bei Sonnenschein war das Höfle einmal wieder ein Ort, wo es sich gut zusammen sein lässt!

Agnes May