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Der Geist des Herrn erfüllt das All!

Gottesdienst im Grünen bei schönstem Sommerwetter

"Dieser blaue Planet ist wunderschön. Legt die Waffen nieder, um alles dafür zu tun, Gottes Schöpfung gemeinsam als Weltenfamilie zu erhalten." Mit diesem Ztat führte Gerhard Schmitt aus dem Vorbereitungsteam in den Gottesdienst ein, zu dem am 12. Juli wieder alle Lengfelderinnen und Lengfelder ins Kürnachtal eingeladen waren. Von wem dieses Zitat stammt, ließ er noch offen und animierte damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich selbst darüber Gedanken zu machen.

"Gott ist nicht fern - er ist da, mitten in der Welt!", erinnerte Pfarrer Stefan Meyer am Anfang seiner Predigt. Und es fiel nicht schwer, unter schattenspendenen Bäumen im Kürnachtal sitzend zu spüren, dass die Schöpfung von Gottes lebenspendenem Atem durchdrungen ist. Es sei aber nicht genug, beim Staunen stehen zu bleiben, mahnte er. Denn die Aufforderung Jesu, sich nicht um das eigene Leben zu sorgen, dürfe nicht falsch verstanden werden als Aufruf zur Gleichgültigkeit. Vielmehr könne gerade derjenige angstfrei leben und handeln, der auf Gott vertraut. Und genau da beginne das Reich Gottes: wo Menschen Liebe über Egoismus, und Gerechtigkeit über den Profit stellen. Jeder und jede könne im Einsatz für den Frieden im Kleinen seinen und ihren Beitrag dazu leisten, den Frieden in der Welt mehr und mehr Wirklichkeit werden zu lassen.

Schließlich löste Pfarrer Meyer auch das Rätsel um das Anfangszitat auf: Es stammt von vier Astronauten der Artemis--2-Mondmission, die diese Botschaft an Ostern dieses Jahres aus über 406.000 Kilometern Höhe im Weltall auf die Erde sandten - und die wir als geistlichen Auftrag verstehen dürfen.

Ein großer Dank geht an das Vorbereitungsteam, an Pfarrer Stefan Meyer und Diakon Gregor Groß, an die Blaskapelle Lengfeld für die gelungene musikalische Gestaltung und an alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer, die durch ihr Engagement - ob beim Auf- und Abbau, dem Schmücken des Altarbereichs und vor allem durch den Transport und das Aufstellen der Bänke - dazu beigetragen haben, dass dieser Gottesdienst im Grünen gefeiert werden konnte!

Andrea Schoknecht

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