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„Lengfelder Treff“ unterwegs in Schwäbisch Hall

Die Stadtführung, geleitet durch Heinrich Jüstel, begann an der mächtigen St. Michaelskirche mit der berühmten Freitreppe (53 Stufen), und führte dann zur Pfarrgasse am ältesten Haus Schwäbisch Halls aus dem Jahre 1460 vorbei hoch hinauf zum Schwalbennest. Von dort konnten wir einen herrlichen Überblick über das mittelalterliche Städtchen genießen. Den Marktplatz bzw. Vorplatz vor der Kirche, auf dem die jährlichen Freilichtspiele stattfinden, krönt das Rathaus im Stil eines barocken Adelspalais. Zuvor hielten wir am ehemaligen Wohnhaus von Eduard Möhrike in der Oberen Herrengasse 7 an. Sein berühmtes Gedicht : „Der Frühling lässt sein blaues Band……“ wurde auch sogleich von den Teilnehmern fehlerfrei rezitiert.

Nach dem imposanten Gebäude aus dem späten Mittelalter, das die „Löwen-Apotheke“ beherbergt, ging es abwärts Richtung Kocher zum Haal-Platz auf dem noch der Solebrunnen zu besichtigen ist. Hier wurde seit dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert noch Salz gewonnen, das den Reichtum und den Namen der Stadt Schwäbisch Hall prägte.
Über den „Roten Steg“, eine überdachte Holzbrücke, gingen wir nun über die mehrfach verzweigte Kochel in die Lange Straße, in der kleine, wunderschön renovierte und mit Blumenschmuck dekorierte Wohnhäuschen aus alter Zeit zu bestaunen waren.  Das Ziel war die Johanniterkirche aus dem 12. Jahrhundert, die profanisiert nun als Museum für spätmittelalterliche und neuzeitliche Kunst als eines der vielen „Würth“-Museen dient und sakrale Gemälde und Skulpturen beherbergt. Bei freiem Eintritt (wie in allen „Würth“-Museen) bestaunten wir Werke von Riemenschneider, den Cranach-Brüdern, Meisterwerke des 16. Jhd und vieles mehr.

Nach einer verdienten Mittagspause ging es weiter nach Künzelsau. Dort haben wir das „Würth-Museum für moderne Kunst besucht und entweder bei Kaffee und Kuchen oder Flanieren durch das großzügige Außengelände, bestückt mit moderner und zeitgenössischer internationaler Skulpturen, die vielen Eindrücke wirken lassen.

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