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Mit Freude im Dienst für die Menschen

Seit 1. September 2025 arbeitet Diakon Thomas Prapolinat im Pastoralen Raum Würzburg Nord-Ost mit. In Lengfeld wird seine Hauptaufgabe die Vorbereitung auf die Erstkommunion sein. Wir haben ihn ein Interview mit ihm geführt.

Sie sind gebürtiger Schweinfurter (Jahrgang 1978) und haben zunächst eine Ausbildung zum Koch gemacht. Wie kam es dazu?
Ich bin zwar in Schweinfurt geboren, jedoch in Kützberg aufgewachsen und wohne auch heute noch da. Zu meiner Ausbildung als Koch kam es durch Praktika in verschiedensten Branchen. Dabei haben es mir Hotellerie und Gastronomie angetan, zumal ich schon als Kind gerne in der Küche stand und unbedingt mithelfen wollte.

Von 2010 bis 2021 waren Sie Küchenmeister im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt. Welche Rolle spielt denn eine gute Mahlzeit beim Gesundwerden von Körper und Seele? 
Eine gute Mahlzeit spielt eine sehr wichtige Rolle im Gesundwerden von Körper und Seele. Bei einem Krankenhausaufenthalt ist es ja ein Highlight im Tagesablauf. Daher sind regionale und frische Zutaten und Produkte unverzichtbar.

Wie kam es zum Kurswechsel? Wann und wie haben Sie gespürt: Gott ruft mich auf einen anderen Weg?
Zum konkreten Kurswechsel kam es im Jahr 2021 als Diakon im Hauptberuf. Da ich bereits als Kind in einem katholisch sozialisierten Elternhaus aufwuchs und mein Vater jahrzehntelang Mesner und PGR-Vorsitzender war, war es nicht verwunderlich, dass auch ich in diese Fußspuren getreten bin – als Ministrant, Lektor, Kommunionhelfer, Oberministrant und Leiter der Oberministrantenrunde bis zur Mithilfe in der Sakristei. Später wollte ich mehr vom Glauben wissen und habe mich auf die Suche eingelassen.

Welche Stationen in Ausbildung und Beruf haben Sie durchlaufen?
Zunächst habe ich neben meinem Beruf als Küchenmeister den Grund- und Aufbaukurs in Theologie im Fernkurs mit Prüfungen absolviert. Im Jahr 2015 ging es in das Gemeindepraktikum in der PG St. Martin im oberen Werntal. 2018 stand dann die Diakonenweihe an und anschließend bis 2021 die Berufseinführungsphase in der selbigen Pfarreiengemeinschaft.

Sie waren zunächst Diakon mit Zivilberuf und sind jetzt Diakon im Hauptberuf. Warum diese Veränderung?
Da ich bereits als Diakon mit Zivilberuf sehr viel Freude am Dienst an den Menschen hatte, wollte ich mich noch mehr dafür einsetzen! 

Am 1. September 2025 sind Sie von Bad Neustadt in den Pastoralen Raum Würzburg Nord-Ost gewechselt. Wie haben Sie die Menschen hier bisher kennengelernt? 
Als sehr offen, herzlich und hilfsbereit.

Welche Aufgaben haben Sie und wo werden Sie in Lengfeld in Erscheinung treten?
Zu meinen Hauptaufgaben gehört es, Ansprechpartner in St. Josef in Grombühl zu sein, außerdem die Erstkommunionvorbereitung in der PG Würzburg Innenstadt-Nord, Sakramentenspendung, Beerdigungsdienst, Besuch von Kindergärten und -horten usw. In Lengfeld übernehme ich die Erstkommunionvorbereitung.

Was wollen Sie Erstkommunionkindern mit auf den Weg geben ?
Freude, Spaß und gute Erfahrungen mit Glaube, Kirche und Gemeinschaft.

Mit wem würden Sie gerne mal an einem Tisch sitzen und was würden Sie kochen?
Vielleicht mit dem Papst. Es würde Antipasti, Käse und ein gutes Glas Wein geben. Nichts Großes. Denn das gemeinsame Gespräch wäre mir wichtiger.

Welche Bibelstelle ist für Sie eine Art Lebensleitwort?
„Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“  (Joh 13, 15)

Die Fragen stellte Anja Legge 

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