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Montag, 26.01.2026

Tansania nach den Wahlen im Oktober 2025

Seit 33 Jahren pflegen wir unsere Partnerschaft Ruvuma in Süd-Tansania. Nach der Wahl gab es starke Unruhen. Vor allem die junge Bevölkerung protestierte gegen unfaire Wahlbedingungen.

Seit 33 Jahren pflegen wir unsere Partnerschaft Ruvuma in Süd-Tansania. Wir kennen Tansania als ein friedliches Land, in das wir oft gerne und sorglos reisten, um unseren Partnern zu begegnen. Umso größer war der Schock, als wir von den Unruhen bereits im Vorfeld der Wahlen im Oktober 2025 erfuhren. Auch nach der Wahl gab es starke Unruhen. Vor allem die junge Bevölkerung protestierte gegen unfaire Wahlbedingungen. Als Folge wurde das Internet von der Regierung blockiert, das öffentliche Leben stand über Tage still, Menschen verschwanden und es gab viele Tote. Die Bevölkerung ist eingeschüchtert.

In Würzburg gibt es verschiedene Organisationen mit Partnerschaften nach Tansania. Viele Menschen fragen sich, in welche Richtung sich das Land weiter entwickelt. Ist es noch sicher nach Tansania zu reisen? Wie kommunizieren wir mit unseren Partnern, ohne sie in Gefahr zu bringen? Welche ökonomischen Auswirkung hat die Krise und wie wird das Ganze im Land aufgearbeitet?

In einer gemeinsam von der Kath. Diözese, dem Evang.-Luth. Dekanat und dem Verein Mwanza e.V. organisierten Veranstaltung wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen.

Ort:                     Kaffee Domain im Kilianeum – Haus der Jugend, Würzburg, Ottostr. 1

Referenten:      Stephen Makinya – Vorstand des Tushikane e.V., Würzburg

Asumta Lattus – Journalisting bei Deutsche Welle, Berlin

Dr. Emmanuel Kileo – Studienleiter bei Mission EineWelt, Neuendettelsau