Pfarrer Frank Witzel (Kirche an anderen Orten) lud mit Gedanken, Gedichten und persönlichen Bezügen ein, zu entdecken, was alles das Leben im Großen und Kleinen und für jeden ganz persönlich bewegt.
Janet Ardòn de Meyer (Gesang) hatte zwei weitere lateinamerikanische Musiker gewonnen und mit ihren rhythmischen, Liedern brachten sie uns nicht nur gedanklich in Bewegung, sondern ließen Funken von Freude und Dankbarkeit überspringen. „Gracias a la Vida“ konnten wir mit ihnen singen (mit einem Lied von Violeta Parra): „Danke an das Leben, denn es hat uns so viel geschenkt, Augen zum Sehen, Ohren zum Hören, Worte zum Kommunizieren und Entdecken, das Lachen und Weinen.“
Beim anschließenden ersten Rundgang durch die Ausstellung konnten wir unsere Sinne und Kommunikationsfähigkeiten nutzen und dem nachspüren, was es zum Lachen und Weinen im Leben geben kann: „Tiefen und Höhen“, „Gedenke, dass du stirbst“, „Zeit vergeht“, „Ostern, neues Leben“ sind einige der Themen, die Romuald Grondé, 78, Theologe und Kunsttherapeut aus Augsburg, in Collagen, Zeichnungen und Kalligraphien aufgegriffen hat. Er war selbst anwesend und rege mit uns im Gespräch.
Bis zur Finissage am 22. März wird täglich (10-16 Uhr, soweit Helfende gefunden werden) Gelegenheit sein, die Ausstellung in Ruhe zu besichtigen. Herzlichen Dank an alle, die dabei helfen!
Agnes May (Text)
Werner May (Bilder)


