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Welche Veränderungen in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) im Gange sind

Wie es bereits die katholische Kirche mit der Bildung von pastoralen Räumen vorgemacht hat, so ist auch unsere evangelisch-lutherische Landeskirche durch zwei Entwicklungen zu Strukturreformen gezwungen: die zurückgehenden Mitgliederzahlen/Kirchensteuereinnahmen und das geringere Interesse an Seelsorgeberufen.

So sehen die derzeitigen Planungen aus:

Die bisherigen bayerischen Kirchenkreise werden zusammengelegt zum Kirchenkreis Schwaben-Altbayern im Süden (Regionalbischöfe Stiegler und Prieto Peral) und ab 2027 Kirchenkreis Franken im Norden Bayerns. Der Kirchenkreis Franken soll von zwei Regionalbischöf:innen kooperativ geleitet werden, wobei die Arbeitsteilung voraussichtlich so aussehen wird, dass eine Regionalbischöfin (Berthild Sachs, Bayreuth) für Ober- und Unterfranken zuständig sein wird, für Mittelfranken (Ansbach/Nürnberg) wird ein:e neue:r Regionalbischöf:in gewählt werden.

In Unterfranken sollen die derzeit neun Dekanate weitgehend an Landkreisgrenzen angeglichen und zu nur noch drei Dekanaten zusammengelegt werden. Die Diskussionen darüber laufen noch. Das Dekanat in Zukunft wird mehr ein Organisationsraum sein, weniger ein Identifikationsraum, eher eine Verwaltungsorganisation. Innerhalb der vergrößerten Dekanatsbezirke werden "Regionalgemeinden" mit mindestens 8.500 Gemeindegliedern und fünf hauptamtlichen Vollzeitstellen (berufsgruppenübergreifend: Pfarrpersonen, Diakon:innen, Religionspädagog:innen, Kirchenmusiker:innen, Verwaltung) geschaffen.