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Fair


Jahresthema: Fairer Handel und das gute Leben   

Rückblick auf die Faire Woche im September 2020
  

 www.faire-woche.de/

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Mit dem Jahresthema wurde die Frage aufgeworfen, was wir für ein "Gutes Leben" eigentlich wirklich brauchen – und wie wir dazu beitragen können, dass möglichst alle Menschen ein gutes Leben führen können. 

Diese Frage hat auch uns - die Eine-Welt-Gruppe von St. Lioba - beschäftigt und wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir trotz Pandemie und den damit verbundenen Regeln den Verkauf von Fair gehandelten Waren weiterhin anbieten können, denn der Einsatz für den Fairen Handel ist uns nach wie vor wichtig.

Wir von der Einen-Welt-Gruppe bieten an, dass Sie bei uns weiterhin Ihren Bedarf an fair gehandelten Waren decken können oder neu entdecken können. Wir haben eine Liste mit Waren aus dem Fairen Handel erstellt (Liste zum Download HIER). Natürlich ist das nur eine kleine Auswahl des Sortiments. Sollten Sie - da Sie schon Produkte des Fairen Handels kennen und schätzen, spezielle Wünsche haben, können Sie uns dies gerne mitteilen. Ihren Bestellzettel können Sie bis zum 2. Sonntag im Monat beim Pfarrbüro in den Briefkasten stecken und am 3. Sonntag die Waren dann mitnehmen oder während der Öffnungszeiten im Pfarrbüro abholen. Das Geld stecken Sie bitte in einen Briefumschlag mit ihren Namen versehen und können Sie bereits mit der Bestellung abgeben.

Sehr gute Informationen dazu findet man unter: https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/fairer-handel

Fairer Handel ist Hilfe zur Selbsthilfe. Kleinproduzenten im Globalen Süden werden gezielt gestärkt. Die Fair-Trade-Bewegung möchte die wirtschaftliche und soziale Situation von benachteiligten Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeitern verbessern. Sie sollen für ihre Arbeit und ihre Produkte angemessen bezahlt werden und eine stabile Existenz aufbauen können.

Mit zusätzlichen Prämien werden beispielsweise der Aufbau von Gemeinschaftsprojekten oder die Umstellung auf ökologischen Anbau unterstützt. Ebenso wichtig ist die Bildungs- und Informationsarbeit für einen gerechteren Welthandel. So können noch mehr Menschen davon überzeugt werden, dass wir alle Verantwortung für unsere Mitmenschen und unseren Planeten tragen.

Gerade in dieser Zeit der Pandemie sind weltweit zahlreiche Länder viel härter als Deutschland betroffen und viele Menschen müssen täglich gegen die Armut, die schlechten Hygienebedingungen und die Nahrungsmittelknappheit ankämpfen. Als Konsumenten treffen wir fast jeden Tag Kaufentscheidungen. Damit bestimmen wir mit, wie gut andere Menschen von dem, was sie herstellen, leben können.

Für die Eine-Welt-Gruppe St. Lioba

                                               Christine Flammersberger

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